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Kleiner Wächter der Galaxie

Kleiner Wächter der Galaxie

„Ich mag neun Jahre alt sein, aber ich denke, ich wäre für den Beruf geeignet. Ich habe fast alle Space- und Alien-Filme gesehen.“

Liebe Leser,

wenn ein Viertklässler davon träumt, eines Tages als Astronaut oder bei der US-Raumfahrtbehörde Nasa zu arbeiten, liest sich das wie oben! Die Sätze stammen von Jack Davis aus New Jersey, neun Jahre alt. Mit dem Brief bewarb er sich auf eine echte Stellenausschreibung der Nasa als „Planetary Protection Officer“.

Der „Planetenbeschützer“ soll verhindern, dass Astronauten von ihren Flügen biologische Schadstoffe zurück auf die Erde bringen oder diese auf ihren Einsätzen mit ins All nehmen. Erforderlich sind für den Job unter anderem ein höherer Abschluss in Mathematik, Natur- oder Ingenieurwissenschaften.

Jack Davis hielt das nicht ab. Immerhin kenne er die Fernsehserie um die Marvel-Geheimdienstorganisation S.H.I.E.L.D., die gegen paranormale und übernatürliche Bedrohungen kämpft. Und er habe vor, bald den Film „Men in Black“ (mit Will Smith) zu sehen. Außerdem behaupte seine Schwester, dass er selbst ein Außerirdischer sei. „Ich bin jung, also kann ich lernen, wie ein Außerirdischer zu denken“, schrieb Davis.

Bald darauf flatterte ihm ein Brief ins Haus. Absender: National Aeronautics and Space Administration, kurz Nasa. „Ich höre, dass du dich dafür interessierst, Offizier für Planetenbewachung der Nasa zu werden. Das ist großartig!“, schrieb James Green, der bei der Nasa die Abteilung für Planetenwissenschaften leitet. Die Nasa setzt viel darauf, Kinder und Jugendliche für Wissenschaft und Themen rund um die Raumfahrt zu begeistern. Es gehe um die „nächste Generation der Entdecker“, sagte Green später über seine Antwort, in der er Jack dazu anspornte, in der Schule aufzupassen und fleißig zu lernen. „Betrachten Sie es als Unterstützung der Schwerkraft – ein Schub, der die Laufbahn eines Menschen und unseren Fußabdruck im Universum auf positive Weise und für immer beeinflussen könnte.“

Bekommen hat Jack den Job nicht. Noch nicht! Aber er hat den ersten Grundstein für sein persönliches Glück gelegt. Er glaubt an sich. Wenn wir nicht selbst an uns glauben, wer soll es dann tun?

Unsere Themen für heute: Facebook errichtet ein zweites sogenanntes Löschzentrum und geht verstärkt gegen strafbare und beleidigende Postings vor. Wir zeigen auf, wie wertvolle Gemälde auf Reisen gehen. Wir erinnern an die Anfänge der Gewerkschaft Solidarność vor 37 Jahren. Stand-up Paddling ist nicht nur hip, sondern macht auch fit. Und der Good Fact zeigt auf, dass „spielen“ nicht nur vor Nintendo, Smartphone und Co stattfindet.

Herzlichst, Ihre Herausgeber.

Foto: dpa / Esa/Hubble/Nasa
Zwerggalaxie

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